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Miteinander verbunden

Eigentlich ist es genau dieses Bild, das zeigt was uns Menschen antreibt, was uns wichtig ist. Wir wollen miteinander im Kontakt sein, unsere Beziehungen pflegen und einander nahe sein. 

Doch genau das ist es, was jetzt nicht geht. Körperlich Nähe wird zur Gefahr. 
Das heißt aber nicht, dass wir nicht miteinander verbunden sind.

Für uns im Missionswerk eine Herausforderung, der wir uns im Kontakt mit unseren Partner*innen auf der ganzen Welt immer wieder stellen müssen. Wie sind wir miteinander in Beziehung, ohne uns persönlich zu begegnen?
Eine Form ist das Gebet. Im Wissen, dass wir miteinander und füreinander beten, werden unsere Beziehungen gestärkt und wir sind verbunden.

Was also über den ganzen Globus funktioniert, das funktioniert auch von Haus zu Haus. So lassen sie uns miteinander und füreinander beten, für unsere Nachbar*innen und die Menschen an weiter entfernten Orten:

Barmherziger Gott, 
in diesen Tagen merken wir einmal mehr, dass wir sterblich sind.
Die Angst vor der Infektion ist allgegenwärtig.
Viele von uns haben mit den Auswirkungen des Corona-Virus zu kämpfen, hier bei uns in Deutschland aber auch auf der ganzen Welt.

Wir bitten dich, Gott, stärke du uns in dieser schwierigen Zeit und lass uns auch an die Menschen denken, die in anderen Ländern leben und mit dem Virus mindestens genauso zu kämpfen haben wie wir.

Wir denken an Brüder und Schwestern in den europäischen Nachbarländern, besonders in Italien.
Wir denken an die Menschen in Afrika, Asien und Australien, sowie die Menschen in Nord- und Südamerika.
Komm du mit deinem Geist der Heilung in diese Welt und hilf uns, die richtigen Wege zu gehen.

Zeig du uns, die Verbundenheit mit Brüdern und Schwestern in einer Zeit, in der alles auf Distanz geht.
Verbinde du uns im Glauben zu einer großen weltweiten Gemeinschaft.

Von deinem Geist gestärkt, Herr, und in der Verbundenheit aller Christen weltweit beten wir gemeinsam, ein jeder und eine jede von seinem und ihrem Platz aus.
Wir beten in dem Wissen, dass wir nicht alleine sind, sondern im Geist vereint, egal wo wir sind.

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme. 
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

(Ein Impuls von ELM-Pastorin Indra Grasekamp)

 

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